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Donnerstag, 29. August 2013

Montgolfiade in Münster

Schaut mal, wo ich am letzten Wochenende war !
Wir waren am Aasee unterwegs, wo ganz andere Leute und Fortbewegungsmittel unterwegs waren, als sonst.
Sieht man sonst rund um den Aasee jede Menge Fahrradfahrer und Jogger, hatten es die am Wochenende schwer, voran zu kommen. 
Ständig liefen sie Gefahr mit Menschen zusammenzustoßen, die dauernd in den Himmel schauen, . . .


. . . oder aber sich an langen Seilen über den Boden schleifen ließen.

Was da los war, wollt ihr wissen ?

Auf den Aaseewiesen am Mühlenhof war die (alljährliche) 43. Montgolfiade angesagt.
Und das Spektakel ist durchaus sehenswert!
Viele bunte Heißluftballone machten sich in mehreren Wettfahrten auf, Punkte für die Deutschen Meisterschaften der Ballonfahrer zu sammeln.
Natürlich sind immer auch einige "Sonderballone" dabei, die durch exotisches Design auffallen.

Und ich mitten drin!

Hier ein paar Fotos von dem Spektakel - auf einigen könnt ihr mich auch entdecken:














Leider musste einer der Höhepunkte der Montgolfiade - das Ballonglühen am Samstag Abend - wetterbedingt einer Art Fackelwanderung auf Rädern weichen. 
Sicherlich war das mit viel Mühe seitens der Ballonfaher verbunden, die ihre Propangasbrenner auf ihren Wagen im Takt der Musik um die Wiese herum bewegten, aber es war natürlich nicht so stimmungsvoll, wie sonst, wenn die Ballonhüllen auf den Wiesen aufgestellt und dann zur Musik wie Riesenlampions beleuchtet wurden.

Deshalb zeige ich euch hier stellvertretend lieber einige Fotos von den letzten Jahren,
in denen das immer etwa so aussah:




Auf jeden Fall immer wieder einen Besuch wert, die münsteraner Montgolfiade - im Übrigen die älteste Montgolfiade Deutschlands!



LG, Enya

Dienstag, 27. August 2013

Das dritte Irish Terrier Jahrbuch ist da!


Endlich liegt das Jahrbuch für das Jahr 2012 über uns Irish Terrier nun bei uns auf dem Tisch !

Vielen Dank an das Autorenteam, das dafür gesorgt hat, dass nun schon zum dritten Mal in Folge ein Irish Terrier Jahrbuch entstanden ist !!!

Wieder einmal voll mit jeder Menge Infos.
Das aktuelle Zuchtgeschehen und Beiträge rund um die Gesundheit der Rasse finden sich darin genauso wieder, wie viele Facetten der Irish Terrier Haltung.

Ein Schwerpunktthema in diesem Jahr, ist der Irish aus Sicht der Kinder. 
Viele Kinder, die mit einer/m RassekollegIn von mir aufwachsen, schildern hier ihre Erfahrungen und haben wunderschöne Bilder gemalt, sogar das Coverbild wurde von einem Kind gemalt. 
Eine tolle Idee der Autorinnen !
Auch mein Minifrauchen hat sich dafür ins Zeug gelegt, 
hat gemalt und aufgeschrieben, was sie mit so unternimmt.

Eine lohnenswerte Lektüre für alle, die sich für die Rasse interessieren oder über die Anschaffung eines Irish Terriers nachdenken.

Bestellungen 
zum Preis von 18,50€ plus Porto kann man an die folgende e-mail Adresse richten:

bestellungen@jahrbuch-irishterrier.de

Anmerkung: 
Die Autorinnen haben das Büchlein ehrenamtlich, ohne eigenen Gewinn fertiggestellt!
Überschüsse und Spenden werden direkt der Cystinurie-Forschung von Prof. Giger zur Verfügung gestellt, um zur Gesunderhaltung der Rasse beizutragen! 



LG, Enya



Dienstag, 20. August 2013

Huhuuuuu !

Bin wieder da !
War nur eine kleine Weile weg !
Wo ?
Hier:

Weiß schon jemand wo das ist ?
SIE muss erst noch die Fotos sortieren, dann erzähl ich euch mehr !

Bis denn,
Enya

Samstag, 27. Juli 2013

Invasion der Schnirkelschnecken, Teil I


Mein letzter Post liegt nun schon ein Weilchen zurück - manche Geschichten brauchen eben ein wenig Zeit !
Ihr ahnt ja gar nicht, was hier in den letzten Wochen los war !


"Wir haben neue Haustiere ! ! ! ! ! ! "
juchzte Minifrauchen kürzlich gut gelaunt durchs Haus.

WIE BITTE ? ! ? ! ? !
ALARM ! ! !

Meine Vormachtstellung ist gefährdet ! ? ! ? 

Stolz zeigte sie mir ein seltsames Ding mit grünen Beinen dran.
"Kannst du sie sehen ? Darin wohnen Sie ! ", flötete sie. 
Häää ? ? ?
Ich verstand erstmal nur Bahnhof.
Und dann: Entwarnung - zwei unscheinbare kleine Schnecken.
Eher der klassische Happen für zwischendurch.

SOWAS macht MIR doch keine Konkurrenz !

Okay, sie haben eine schick eingerichtete kleine Schneckenvilla bekommen . . . ,
mit einem Namenschildchen dran, . . . 
"Manfred und Kurt", stand da drauf.

Für interessierte Schneckenkundler: 
Der Manfred (auf dem Bild vorne) ist eine Bernsteinschnecke (Succinea putris) 
und der Kurt eine Schnirkelschnecke (Arianta arbustorum)

Kaum zwei Tage im Haus, in denen sich die zwei durch diverse Salatblätter und Möhrenscheibchen gefräßt hatten, hatte der Manfred dann doch tatsächlich mit dem Eierlegen begonnen. Minifrauchen erwischte ihn auf frischer Tat, als er einen schleimigen Klumpen absonderte und dann links liegen ließ. Ihr werdet jetzt sagen, der Manfred ist aber doch ein Kerl. 
Recht habt ihr - und eben auch nicht.
Denn trotz seines  Namens ist das bei den Schnecken kein Problem, sind sie doch beiderlei Geschlechts - wie praktisch. 
Da hat der kleine Kerl doch tatsächlich ein bewegtes Vorleben geführt  . . . 

Meine Tippse musste das Schleim-Dings in ein neues Einmachglas überführen, vermessen und natürlich fotografieren. 
Das ganze Gelege war nur etwa 5 mm groß, entsprechend maß ich dem Ganzen zunächst ebenso geringe Bedeutung bei.

Einige Tage später hatte auch Kurt sich eines größeren Eierhaufens entledigt. Ebenso klein und unbedeutend glibberig, ähnlich dem von Manfred, die kleinen Eierchen vielleicht ein bisschen ordentlicher eingeschleimt, als die von Manni.

Na super! Da waren die beiden doch tatsächlich im Begriff, sich hier ordentlich auszubreiten.
So langsam wurde die Sache unheimlich !
Zwei Eierhaufen, zwei Einmachgläser.
Ich erwischte mich dabei, von einer Invasion von Schnirkelschnecken zu träumen und glaubt mir, ich war ehrlich beunruhigt !

Ein, zwei Tage später beruhigte sich die Lage aber wieder:
Manfred und Kurt gingen schleimten wieder ihrer Wege, da Minifrauchen versprochen hatte, sie nach einiger Zeit wieder in die Freiheit zu entlassen und die beiden Einmachgläser mit den schleimigen Hinterlassenschaften standen mehr oder minder unbeachtet auf der Fensterbank.
Da ahnte ich ja noch nicht, dass die zwei sich damit lediglich auf gaaaanz geschickte Art und Weise ihren Vater-/Mutterpflichten entziehen wollten.

Genau 18 Tage nach der Eiablage war es dann soweit.
Kleine weißliche Stippen in Mannis Einmachglas ! ! !
Gerade einmal 1 mm groß, aber durchaus beweglich.

Das Makroobjektiv meiner Knipsografin brachte es an den Tag:
Die beweglichen kleinen Stippen waren süße, schleimige, fast noch durchsichtige kleine Bernsteinschnecken mit niedlichen schwarzen Augen. 
Die Stippen schlüpften aus Manfreds Eierhaufen und schleimten dann schnell davon.


An den am unteren Bildrand noch so gerade zu erkennenden Strichen der Millimeterskala könnt ihr erkennen, wie winzig die "Dinger" direkt nach dem Schlüpfen sind.
Die Augen fand Minifrauchen allerdings unwiderstehlich 
- was sie sonst nur über meine sagt 

Mindestens zwei Tage lang schlüpften dann noch immer neue Stippen aus dem Eierhaufen.
Minifrauchen versuchte sie zu zählen: Etwa 20 Stippen war das Ergebnis.

20 Stippen macht 20 Bernsteinschnecken, Leute ! ! !
Wisst ihr was das bedeutet ????
Da war sie, die Schneckeninvasion !

Kurts Schleimhaufen brauchte nur insgesamt 16 Tage um ebenfalls weißliche Stippen hervorzubringen - Schnirkelstippen sozusagen, 
ein bisschen weißlicher, auch nur etwa 1 mm groß, ebenso beweglich, wenn auch nicht ganz so zahlreich.

Etwa 15 Schnirkelstippen, macht 15 Schnirkelschnecken !

Die Invasion nimmt Fahrt auf!

Gaaaaanz ruhig habe ich mir gesagt, 35 kleine Stippen in Einmachgläsern sind doch keine Gefahr für einen ausgewachsenen Familienhund, der ja nun wirklich schon  E I N I G E S  erlebt hat.

Aber glaubt mir, von nun an beobachte ich argwöhnisch, wenn die kleinen Stippen mit Salat und Möhrchen versorgt und alle paar Tage vermessen werden. 

Wie wird es nun weitergehen ?
Werde ich auch die Invasion der Schnirkelschnecken überstehen ?
Werden demnächst die Schnecken in unserem Haus das Sagen haben ?

Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht und wie ich die Schneckenplage wieder los werde, . . . 


. . . dann müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden, denn momentan sind die lieben Kleinen noch mit ihrem Einmachglas und einem Blatt Salat zufrieden.

Aber! Ich ahne schon jetzt, dass das nicht so bleiben wird!



LG, Enya


Donnerstag, 4. Juli 2013

Familientreffen


(ohne Worte)

Okay, ganz ohne Worte kann ich auch wieder nicht . . .
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende !


LG, Enya

Freitag, 14. Juni 2013

Babyalarm im Zoo!

Besuch im Allwetterzoo Münster -
und wo man auch hinschaut, überall süße kleine Tierkinder.

Okay, fast überall, so manch einer hat sich lieber ein ruhiges Plätzchen gesucht und hält sich ganz aus der Kinderbetreuung heraus.
Er zum Beispiel: Papa Löwe hat sich einen Platz direkt hinter der "Besucherscheibe" ausgesucht, um sein Nickerchen zu halten. Er braucht sich derzeit nicht mit Nachwuchs herumzuschlagen . . . ???


Oder er hier: Herr oder Frau Kegelrobbe räkelt sich gemütlich in sicherem Abstand von Familie und Publikum.

Und Herr oder Frau Gepard liegt im Gras, schaut nur ab und zu mal zum Besuch herüber und gönnt sich gerade eine Auszeit vom 5-fachen Nachwuchs, der im April zur Welt kam, sich aber heute den Besuchern nicht zeigen wollte.

Die meisten anderen allerdings sind voll und ganz mit ihrem Nachwuchs beschäftigt.
Das Highlight dieser Tage im münsteraner Zoo ist der kleine Nashornjunge, der am 23. Mai das Licht der Welt erblickt hat und sich mit seiner Mutter Jane noch im Nashornhaus aufhält:
 Fast 1300 Namensvorschläge sind bislang eingegangen, aus denen ein Gremium nun in den nächsten Tagen den schönsten aussuchen darf. 

Er ist schon süß, der kleine hornlose Brocken, der schon bei seiner Geburt etwa 60 kg auf die Waage brachte!


Nicht weit entfernt schaut das "kleine" Trampeltier Lily, geboren am 17.02. 2013 erwartungsvoll in die Welt . . .

. . . während Onkel oder Tante Trampeltier breit zu grinsen scheint, . . .

. . . vielleicht wohl wissend, dass sich Mama Trampeltier gerade etwas "unschicklich" in der Sonne räkelt.
Tja, so ist das mit der lieben Verwandtschaft, die kann man sich bekanntlich ja nicht aussuchen!

Am 26.03.2013 kam ein Netzgiraffen-Baby zur Welt, bei dem man sich laut Aussage des Zoos zu 95% sicher ist, dass es sich um ein "kleines" Mädchen handelt, wenn man bei 175 cm Geburtsgröße überhaupt noch von klein sprechen kann:


. . . na gut, Mami ist natürlich noch ein ganzes Stück größer.

Auch die Storchenfamilien im Zoo freuen sich über ihren Nachwuchs und zeigen ihn geradezu auf dem "Präsentierteller". Hier bespaßen Mama und Papa Storch gleich zwei Junge:

Bei Familie Stockente muss man dagegen schon genauer hinschauen und offensichtlich hat die Mama schon Probleme, die Kleinen zusammenzuhalten:
 Während zwei von ihnen sich gehorsam bei Mami am Nest einfinden, hat der dritte Jungvogel seinen Spaß am Schwimmen entdeckt und denkt gar nicht daran, der Mama zu folgen.

Diese zwei kleinen Hände gehören dem Nachwuchs bei den Orang-Utans. 
Dabei gehört Mama Nonja mit 35 Jahren unter den Orangs auf jeden Fall zu den Spätgebährenden und hatte ihr letztes Baby vor 17 Jahren. Das Baby kam völlig überraschend am 08.Mai zur Welt und niemand hatte die Schwangerschaft bemerkt.

. . . und er, oder sie? muss sich schon ganz schön festhalten, denn Mama Nonja klettert unbeirrt in schwindelerregenden Höhen herum, . . .


. . . während sich der Papa am Boden sitzend um das Wesentliche kümmert ;) 

Das sind natürlich noch nicht einmal alle Jungtiere, über die sich der Zoo derzeit freut. Nachwuchs gab es ebenfalls bei den Elefantenantilopen, Zwergseidenäffchen, Rüsselspringern, Goldkatzen Springböcken, Warzenschweinen, den Gorillas und einigen mehr. 

Ich durfte nur als Zaungast zuschauen, aber ganz ehrlich? Die Nachwuchskiste scheint unterm Strich ziemlich anstrengend zu sein und auf das Orang-Utan Grünzeug bin ich sowieso nicht scharf.

Da waren meine Halluzinationen neulich im Frankenhof schon anregender.
Ihr erinnert euch?? Ich sag' nur "Speckröllchen" . . .
Trotzdem habe ich mir vorgenommen, beim nächsten Mal unbedingt die Fütterung der Löwen anzuschauen, da fällt vielleicht auch für mich ein Stückchen ab. 
Vegetarier werden das ja wohl nicht sein . . .



LG, Enya






Sonntag, 9. Juni 2013

Warteliste angeknabbert!

Wer jetzt denkt, ich hätte etwas aus-, bzw. angefressen, der irrt!
Das würde ich niiiiiiiiiiiiiiiie tun! Ich schwör!

Nein, alles ist ganz harmlos. 
Meine Nadeldompteuse hat endlich mal wieder die Zeit gefunden, eine lange geplante Näharbeit in die Tat umzusetzen.
Und hier ist nun das Ergebnis der ganzen Schnippelei und Näherei:

Der (Riesen)Schnauzer

(hier neben einem Irish Terrier)

. . .  und hier in unterschiedlichen Ansichten:
Natürlich gehört der Schnauzer nicht zu den Terriern, aber rein optisch hat er von seiner Silhouette her schon eine gewisse Ähnlichkeit mit den großen Terriern, findet meine Nadeldompteuse.
Daher war der Änderungsaufwand zum Schnittmuster "ihrer" Terrier vergleichsweise klein und ebenso der Optimierungsaufwand nach dem Erstlingsexemplar. 
Selbstverständlich kann SIE in der Folge auch die bei Schnauzern durchaus unterschiedliche Ohrhaltung (vom Stehohr bis zum Knopfohr) berücksichtigen, nur für andere Farbschläge hat SIE leider noch kein geeignetes Material gefunden. 

Damit ist die "Wunschliste" nun wieder um eine Rasse kürzer geworden, Shiva sei Dank!


LG, Enya